Das Jubiläumsjahr 2017

Das Sihltal feiert –


feiern Sie mit!

Das Sihltal feiert – feiern Sie mit!

125 Jahre Sihltalbahn

Was wäre das Sihltal ohne seine eigene Bahn?
Die Sihltalbahn befördert zwischen Zürich Hauptbahnhof und Sihlwald jedes Jahr fast zehn Millionen Passagiere. Sie ist aus dem Leben von Pendlern und Ausflüglern fast nicht mehr wegzudenken.
 
2017 begeht sie ihr 125-Jahre-Jubiläum und wird dies gemeinsam mit der Bevölkerung gebührend feiern. Dazu hat sie sich einiges einfallen lassen. Erhalten Sie an dieser Stelle einen Überblick über das Jubiläumsjahr und merken Sie sich insbesondere den 15. und 16. September 2017: Wir feiern in Adliswil ein grosses Fest und Sie sind alle herzlich dazu eingeladen.
 
Freundliche Grüsse
 
Armin Hehli
Direktor

Jahresprogramm

April – September

«Grüne Zeitreise»

Gemeinsam mit dem Gartencenter Bacher in Langnau am Albis präsentieren wir Ihnen eine Pflanzenausstellung zu 125 Jahren Gartenlandschaft. Die «grüne Zeitreise» startet bei der Station Langnau-Gattikon und führt über Adliswil, Sood-Oberleimbach, Zürich Leimbach und Zürich Saalsporthalle nach Zürich Giesshübel.

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April – Juni

«Sihltalbahn goes wild»: Ein Zugwaggon voller wilder Tiere und ursprünglicher Natur

Der Wildnispark Zürich befindet sich unmittelbar vor den Toren der Stadt Zürich und ist einfach und schnell mit der Sihltalbahn erreichbar. Mit einer speziellen Aktion der Zürcher Kantonalbank, des Wildnisparks und der SZU wird der Wildnispark bereits in der Sihltalbahn auf spielerische Art erlebbar gemacht.

Medienmitteilung
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26. April – 30. September

Nostalgie-Wanderung wie anno 1892

Mit der Uetlibergbahn auf den Uetliberg fahren und dem Albisgrat entlang bis nach Sihlwald wandern, zwischendurch in den Gaststätten einkehren, bevor es mit der Sihltalbahn wieder nach Zürich geht. Zum 125-Jahre-Jubiläum der Sihltalbahn gibt die SZU eine spezielle Wanderkate heraus und ruft damit eine nostalgische Rundreise neu ins Leben.
Mit dem Bau der Uetlibergbahn 1875 und der Eröffnung der Bahnstrecke von Zürich Selnau nach Sihlwald im Jahr 1892 begann die touristische Erschliessung des Naherholungsgebiets entlang
des Albisgrats. Dazu wurde ein spezielles ÖV-Rundreisebillett «Zürich–Uetliberg und zurück ab Sihlwald» verkauft.

Wandern mit Panorama-Aussicht
Die vier- bis fünfstündige Wanderung vom Uetliberg nach Sihlwald bietet herrliche Panoramablicke auf die Stadt, das Umland, den Zürichsee und die Alpen. Die Rundreise kann auch abgekürzt werden, indem man auf der Felsenegg die Luftseilbahn nach Adliswil oder auf dem Albispass das Post-Auto nach Langnau-Gattikon nimmt, und auch in umgekehrter Richtung zurückgelegt werden.

Karte mit Genusspunkten
Für die nostalgische Rundreise hat die SZU eine spezielle Wanderkarte lanciert. Nebst geschichtlichen Informationen enthält diese auch mehrere «Genusspunkte». Wer vom 26. April bis zum 30. September 2017 in einem der teilnehmenden Restaurants einkehrt und die Karte vorweist, kann von einer besonderen Aktion profitieren. Die Karte erhält man beim ÖV und in den
Restaurants entlang der Route.

Medienmitteilung

16. Mai

«Der Zug der Zukunft»: bitte einsteigen!

Die SZU, der ZVV und die Stiftung Wildnispark Zürich luden am 16. Mai fünf Schulklassen zu einer spannenden und exklusiven Zeitreise. Dabei reisten die Klassen ins Sihltal und setzten sich einen Tag lang am Beispiel der Sihltalbahn mit der Geschichte, der Gegenwart und der Zukunft des öffentlichen Verkehrs auseinander. Auf den von der Freizeitanlage Werd Adliswil betreuten Kreativ-Workshop «Der Zug der Zukunft» folgten Videopräsentationen. Hier eine kleine Auswahl – viel Spass beim Anschauen!

Medienmitteilung

7. Juni

Generalversammlung SZU – Krimi «Toter Gockelhahn in der Sihltalbahn» wird erstmals vorgestellt.

Mit Bezug zur Sihltalbahn hat der Ostschweizer Zukunfts-Philosoph und Autor, Dr. Andreas Giger, eine spannende Kriminalgeschichte verfasst.

«Die Reisejournalistin Senta Wohlgenannt entdeckt in der Sihltalbahn, zu deren 125-Jahre-Jubiläum sie eine Kriminalgeschichte schreiben soll, einen toten Gockelhahn. Sie lernt den Neoschamanen Daniele Fontana kennen und findet ihn kurze Zeit später erschlagen am Ufer der Sihl. Zusammen mit ihrer Freundin, der Polizeibeamtin Anna Studer, deckt sie die Hintergründe dieses rätselhaften Mordfalls auf und erfährt dabei Staunenswertes über das Sihltal und die dieses prägende Sihltalbahn.»

Jetzt hier bestellen oder im ZVV-Contact in Adliswil kaufen. Preis: Fr 8.- (exkl. Versandkosten)

Medienmitteilung
Toter Gockelhahn

14. – 30. September

Ausstellung «Sihltalbahn. Ein Tal und seine Bahn.»

Wie hat sich die Sihltalbahn in den letzten 125 Jahren verändert? Eine Sonderausstellung – initiiert von Mitgliedern des Geschichtsvereins Adliswil – gibt Antwort darauf. Die Vernissage findet am 14. September im Haus Brugg in Adliswil statt.

Ausstellung Sihltalbahn Ein Tal und seine Bahn

15. / 16.September

125 Jahre Sihltalbahn – DAS FEST

Das Highlight des Jahres! Halten Sie sich bereits einmal das Datum frei – mehr gibt es hier

Die Eröffnung der Bahnstrecke Zürich-Selnau – Sihlwald erfolgte am 3. August 1892.

Geschichte

Am 31. Mai 1924 konnte die Aufnahme des elektrischen Betriebs gefeiert werden.
Heute betreibt die SZU eine moderne Doppelstockflotte.

125 Jahre Sihltalbahn

Bereits Mitte des 19. Jahrhunderts bestanden Pläne, den Postkutschenverkehr zwischen Zürich und Zug durch eine Bahnlinie zu ersetzen. Doch die Erteilung einer Konzession für diese Verbindung, allerdings über Thalwil, begrub die Hoffnungen der Initianten vorerst. Fortan fokussierten sich ihre Bemühungen auf eine Lokalbahn von Zürich in den Sihlwald. Interessant war die Strecke nicht nur für den Personenverkehr, sondern auch für den Holztransport aus dem Sihlwald, weil das traditionelle Flössen aufgrund der errichteten Wasserkraftanlagen entlang der Sihl kaum mehr möglich war.

Eröffnung und Erweiterung der Sihltalbahnlinie
Im Juni 1888 erteilte der Bund die notwendige Konzession, und im April 1891 begannen die Bauarbeiten. Am 3. August 1892 wurde die rund 13,609 km lange Bahnstrecke von Zürich Selnau nach Sihlwald für den Personenverkehr freigegeben. Gut zwei Monate später kam der erste Gütertransport dazu.

Ein Jahr nach der Eröffnung notierten die Sihltalbahnbetreiber in ihren Büchern über 340’000 beförderte Personen und 54’000 Tonnen transportierte Güter. Letztere umfassten vor allem Holz aus dem Sihlwald und Materialien für die Textilindustrie sowie die Endprodukte daraus.

Für den Gütertransport wurde eine zusätzliche Verbindungslinie von Zürich Giesshübel zur Nordostbahn-Station Zürich Wiedikon errichtet. Im Mai 1897 wurde mit der Erweiterung der Bahnstrecke von Sihlwald bis nach Sihlbrugg der Anschluss an die Linie Thalwil–Zug hergestellt.

Der Wechsel auf Strombetrieb
Da sich die Kosten für Kohle während des ersten Weltkriegs immer mehr verteuerten, wurde die Elektrifizierung der Sihltalbahn zum Thema. Mit der finanziellen Hilfe des Bundes, des Kantons und der Stadt Zürich sowie der Gemeinden Adliswil, Langnau a/A, Thalwil und Horgen konnte der Betrieb mit Wechselstrom im Mai 1924 aufgenommen werden.

Starke Passagierfrequenzen und Fusion mit der Uetlibergbahn
Über die Jahre stiegen die Passagierzahlen stark an. Hatte die Sihltalbahn 1920 rund 935’000 Personen transportiert, waren es zehn Jahre später fast 1,5 Millionen. Und auch der Güterverkehr legte zu.

In den 1930er-Jahren übernahm die Sihltalbahn die Betriebsführung der Bahngesellschaft Zürich-Uetliberg (BZUe). Ein juristischer Zusammenschluss war aufgrund der unterschiedlichen Finanzierung der Unternehmen vorerst nicht möglich. Nachdem die BZUe in finanzielle Schieflage geraten war, erfolgte dieser schliesslich 1973. Seither verkehren die Sihltalbahn und die Uetlibergbahn als Sihltal Zürich Uetliberg Bahn SZU.

Bau des «Sihltunnels» zwischen Zürich Selnau und Zürich Hauptbahnhof
Auf die Einführung des kondukteurlosen Betriebs im Jahre 1976 folgte die Ausweitung des Angebots: Die Zugsumläufe wurden erhöht und die Frequenz zu den Hauptverkehrszeiten angepasst. Die ersten Jahre verliefen dennoch harzig. Begründet wurde dies mit der fehlenden Anbindung an den Zürcher Hauptbahnhof: Beide Linien endeten noch immer in Zürich Selnau, und es gab von dort aus keine direkte Tramverbindung zum Hauptbahnhof.
Nachdem der Bund und die Zürcher Bevölkerung einen Kredit für einen Tunnel in der rechten Hälfte des Sihlbetts von Zürich Selnau bis Zürich Hauptbahnhof sprachen, stand der bereits seit Langem geforderten Realisierung des Vorhabens nichts mehr im Weg. Die feierliche Eröffnung des im Tagebau erstellten Bauwerks fand am 4. Mai 1990 statt.

Beitritt zum Zürcher Verkehrsverbund
Noch im selben Monat trat die SZU dem Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) bei. Die schnellen Verbindungen vom Land in die Stadt, gut aufeinander abgestimmte Fahrpläne sowie das einfache System «ein Ticket für alles» lockten viele Firmen ins Einzugsgebiet und sorgten für die rasante Zunahme der Passagierzahlen bei der SZU.

Grosse Zukunftspläne
Bereits seit Jahren gehört das Sihltal gesamtschweizerisch zu den grössten Wachstumsgebieten, und bis 2030 wird eine Frequenzzunahme von bis zu 80 % prognostiziert. Um mit dieser Entwicklung Schritt zu halten, sind bei der SZU mehrere Infrastrukturausbauten, die Beschaffung von neuem Rollmaterial sowie der Ausbau zu einem 7,5-Minuten-Taktfahrplan auf Teilstrecken notwendig. Das Ziel ist klar: Auch künftig sollen die Kundinnen und Kunden der SZU im Sihltal pünktlich, schnell, sicher und komfortabel unterwegs sein.

Wettbewerb

Die Gewinner einer Führerstandsfahrt für zwei Personen sind…


Sara Janesch aus Dinhard

Urs Giger aus Richterswil

Martin Strobel aus Adliswil

Die Gewinner werden persönlich benachrichtigt. Herzliche Gratulation und gute Fahrt!